Bewusstsein Steuerungszentrale

Und die Wunder nehmen kein Ende. Hast du schon einmal ein Gewitter draussen in der Natur gesehen? Ganz bestimmt hast du das. Und somit weisst du auch, wie es in deinem Kopf aussieht. Wenn du einen Gedanken denkst, dann ist dein Gehirn aktiv, und die Synapsen deines Gehirns fangen an, zu feuern. Aus materieller Sicht wäre das einfach nur ein Gewitter in Miniaturformat. Aber da steckt doch noch mehr dahinter…

Wenn du das denkst, dann feuerst du deine Synapsen gerade in die richtige Richtung. Auch das ist kein materielles Ereignis, sondern ein Inhaltliches. Es ist eine Aktivität deines Bewusstseins, das durch dein aus 100 Milliarden Zellen bestehendes Gehirn die Möglichkeit hat, für dich aktiv zu werden. Wenn du diesen Vorgang also als etwas rein Materielles bezeichnen möchtest, kannst du das natürlich gerne tun. Den Regen, den dieser Vorgang, bei dem gerade die Blitze im Vordergrund der Aufmerksamkeit stehen, auslöst, wirst du aber trotzdem über dich ergehen lassen müssen.

Ein schlaues Kerlchen

Das ist jetzt natürlich nur metaphorisch gemeint, aber du verstehst bestimmt, was ich damit erneut sagen möchte: Die Welt ist nicht das, was sie zu sein scheint. Ach, und übrigens: im Durchschnitt denkt der Mensch gut 60.000 Gedanken am Tag, feuert also 60.000 Blitze ab. Ein ganz schönes Dauergewitter - auf der anderen Seite aber nur relativ wenig Arbeit für die Billiarden von Synapsen, die das Gehirn als Ganzes aufweist… Was das wohl für Auswirkungen hat? Dabei wird vom Menschen bei Weitem nicht die volle Kapazität seines Gehirns genutzt.

Apropos Gehirn: Da draussen, also ausserhalb dieses Körpergefährts, das neben vielen anderen Wunderwerken auch das Gehirn beinhaltet, gibt es pro Sekunde mehr als 10 Millionen Sinneseindrücke, die theoretisch wahrnehmbar wären. Das Gehirn aber ist ein schlaues Kerlchen und filtert nur das heraus, was seiner Meinung nach wichtig ist. Und das sind dann nur noch 40 Eindrücke pro Sekunde, aus denen das Gehirn deine sogenannte Realität dekodiert.

Du bist das, was du denkst

Wie wirklich ist also die Wirklichkeit? Und: wo entsteht diese Wirklichkeit hauptsächlich? In der linken oder der rechten Gehirnhälfte? Du hast gelernt, sie vornehmlich in der linken Hälfte zu definieren, und prompt hast du den Salat: Du hängst in starren Strukturen fest, glaubst, dein Körper zu sein, der von einer materiellen Welt umgeben ist. Und da du dagegen nichts machen kannst, bist du wohl das Opfer. Aber halt: Du befindest dich doch gerade in der 1. Etage des Hauses des Erwachens, und diese dient der Öffnung und Erweiterung deines Bewusstseins. Also benötigst du noch eine andere Betrachtungsweise:

Du bist das, was du denkst. Deine Wahrheit ist das, was du wahrnimmst. Also richtest du deine Aufmerksamkeit nun auf die freundliche Seite des Universums - aber was bedeutet eigentlich freundlich? Wenn das Universum eine freundliche Seite hat, bedeutet das doch, dass das Universum auch dein Freund sein kann - wenn du es willst, oder? Und somit kann es ja nicht nur die schlimme Seite geben, sondern es muss auch etwas dir absolut Wohlgesonnenes existieren. Wie findest du das?

Alles ist Bewusstsein

Ganz einfach, indem du hinschaust. Indem du denkst. Indem du fühlst. Alles ist Bewusstsein, und dein individuelles Bewusstsein bestimmt darüber, was du wahrnimmst, wessen du dir gewahr bist und was somit für dich wahr ist. Die Wahrheit ist also eine Folge. Eine Folge von dem, was in dir ist. Somit könntest du dich doch einfach dem in dir Vorhandenen und für dich Positiven zuwenden…

Das Geheimnis liegt also im Positiven Denken? Nein. Das Geheimnis besteht darin, das zu denken, was dich wahrhaftig sein lässt, was dich wachsen und gedeihen lässt. Und dann diese Gedanken mit den entsprechenden Gefühlen zu untermauern. Das Geheimnis liegt nicht darin, dir ein Visionboard mit den schönsten Autos, Jachten, Häusern und Pferden zurechtzubasteln. Damit befriedigst du höchstens den Wunsch deines Egos, möglichst viele möglichst schöne Dinge zu haben. Das aber bringt dich nicht wirklich weiter, denn all diese Dinge kannst und wirst du nicht mitnehmen, wenn du deine Lebensreise beendest, um eine Neue zu beginnen. Du musst all diese materiellen Errungenschaften wieder abgeben, denn nichts Materielles wird dich begleiten, wenn du gehst. Also gut. All diese Dinge wären (oder sind) schön und nett - aber was ist nun wirklich wichtig?

Wichtig ist, herauszufinden, was das Ziel deiner Reise ist. Warum du dich auf diese Reise begeben hast und dich nun, auf dem aktuellen Abschnitt deiner Reise, in diesem merkwürdigen Raum, genannt 1 Etage: Bewusstsein, befindest. Bisher hat dir das hier Vorgefundene nur gezeigt, dass Vieles nicht so ist, wie es scheint, und du wohl in einigen Dingen einer Illusion unterlegen warst. Was aber ist die Wirklichkeit? Was ist real? Also gut. Schau dich doch einfach weiter um. Und weil Neugier schon immer dafür zuständig war, dich voranzutreiben, suchst du nun den Aufzug, findest ihn und begibst dich in die 2. Etage.