Fragen an Arthos
Thema: Verstand

001
3/11/16

Was ist bedingungsloses Handeln?

Bedingungsloses Handeln ist Sein und kein Tun im herkömmlichen Sinne. Bedingungsloses Handeln ist Sein in Bewegung, daher entsteht der Eindruck des Tuns, aber im Gegensatz zum herkömmlichen Tun ist beim Sein in Bewegung die Seele der Antrieb - und nicht der Verstand. Du hast gelernt zu tun, um etwas zu erreichen, um geliebt oder beachtet zu werden, um Erfolg zu haben oder um Geld zu verdienen. Aber was hat all dies mit deinem Sein zu tun? Du musst tun, um zu sein, und somit kannst du nicht sein, denn du tust, anstatt zu sein.

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007
23/11/16

Wo ist der Sitz der Seele? Ist die Seele ein Energiefeld?

Die Seele ist kein materielles Objekt. Sie ist ein sich ausdehnendes Energiefeld, wobei jedoch der Begriff Energiefeld irreführend ist. Grundsätzlich könnte man die Seele durchaus als Energiefeld bezeichnen, die Frage dabei ist jedoch: Was verstehst du unter Feld, und was verstehst du unter Energie? Wir reden hier nicht über ein physisches Objekt aus der dritten Dimension mit ihren Ausdehnungen Länge, Höhe, Breite und Zeit. Die Seele ist ein multidimensionaler Kern - dein multidimensionaler Kern. Aus diesem Kern wächst das, was du als Ich bezeichnest. Es dehnt sich über die Dimensionen aus und kehrt gleichzeitig wieder in seinen Ursprung zurück. Somit ist die Seele nicht nur das Energiefeld, sondern auch das, was diesem Energiefeld entströmt, um sich über mehrere Dimensionen auszubreiten, damit Erfahrung geschehen kann. Man könnte auch sagen: Die Seele atmet sich aus und dich ein.

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010
2/12/16

Welcher Bereich unseres Seins formuliert Bedingungen, und welcher formuliert eine Bitte? Und was ist der Unterschied zwischen Bedingung und Bitte?

Bedingungen kommen immer aus dem durch das Ego gesteuerten Verstand. Das bedeutet nicht, dass der Verstand grundsätzlich schlecht ist. Um Dinge zu verstehen, wird ein Verstand, der sie verstehen kann, benötigt. Die Frage ist aber: Dient dir dein Verstand oder dienst du ihm? Dazu ist es vielleicht auch hilfreich zu wissen, dass es mehrere Ebenen des Verstehens und Denkens gibt. Da ist einmal die einseitige, nur auf Logik und Rationalität beruhende Ebene. Diese wird vom Ego gesteuert und produziert Programme, die nachhaltig und langfristig wirken. Diese Programme basieren in den meisten Fällen auf irgendeiner Form von Angst und gestalten somit ein Leben in irgendeiner Form Angst. Diese Ebene befindet sich in der linken Hemisphäre des Gehirns.

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013
15/12/16

Wenn wir alle Eins sind und es kein Ich gibt, warum macht dann jede Seele andere Erfahrungen?

Alles ist eine Frage der Perspektive. Wenn du die Perspektive der Einheit einnehmen würdest, könntest du sehen, wie alles Eins ist. Alles ist miteinander verbunden und verwoben - alle Fäden laufen zusammen und alles geht von der Quelle aus und kehrt zur Quelle zurück. Diese Perspektive der Einheit ist aber für dich, als ein sich von der Einheit getrennt fühlendes Wesen, nur ein Konzept. Aus der höheren Perspektive hingegen ist die Einheit Praxis. Also kommt es auf die Perspektive an, die du hast bzw. einnimmst. Aus der höheren Perspektive könnte man für eine niedere Perspektive (das ist keine Wertung!) sagen, die Einheit ist die Suppe, und die Seelen sind die Einlagen. Gehören die Einlagen zur Suppe? Sind die Einlagen die Suppe? Das, was du als Ich bezeichnest, wäre ein Salzkorn in dieser Suppe. Jedes Element der Suppe trägt zum Sein der Suppe bei, und die Suppe ist gut, denn Gott hat sie gekocht und Gott wird sie auch auslöffeln.

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014
3/1/17

Was genau ist der Unterschied zwischen Tun und Sein und welche Rolle spielt das Ego dabei?

Der Unterschied zwischen Tun und Sein liegt darin: Sein ist die bewusste Offenbarung des Göttlichen, das du bist. Tun ist die zwanghafte Handlung der Person, für die du dich hältst. Sein ist Liebe in Aktion, und Liebe in Aktion dehnt die göttliche Einheit aus. Tun ist von Angst getriebene Aktion und führt tiefer in die Illusion der Trennung. Sein ist Ausgeglichenheit und Tun Unausgeglichenheit. Das Göttliche ist die Ausgeglichenheit des Sichtbaren und Unsichtbaren, des Positiven und Negativen, des Lichts und der Dunkelheit, die das Ganze bildet. Illusion ist der unausgeglichene Teil der Einheit, geschaffen, um Erfahrungen der Trennung zu ermöglichen, die dem Wiedererwachen der eigenen Göttlichkeit dienen - sofern du es zulässt

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015
11/1/17

Ich fühle mich überfordert: So viele Informationen strömen auf mich ein, dass ich kaum noch weiss, was und wem ich glauben soll. Wie gehe ich am besten damit um?

Der Unterschied zwischen Tun und Sein liegt darin: Sein ist die bewusste Offenbarung des Göttlichen, das du bist. Tun ist die zwanghafte Handlung der Person, für die du dich hältst. Sein ist Liebe in Aktion, und Liebe in Aktion dehnt die göttliche Einheit aus. Tun ist von Angst getriebene Aktion und führt tiefer in die Illusion der Trennung. Sein ist Ausgeglichenheit und Tun Unausgeglichenheit. Das Göttliche ist die Ausgeglichenheit des Sichtbaren und Unsichtbaren, des Positiven und Negativen, des Lichts und der Dunkelheit, die das Ganze bildet. Illusion ist der unausgeglichene Teil der Einheit, geschaffen, um Erfahrungen der Trennung zu ermöglichen, die dem Wiedererwachen der eigenen Göttlichkeit dienen - sofern du es zulässt

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