Fragen an Arthos
Thema: Trennung

003
12/11/16

Wie erkenne ich, wenn mein Inneres Selbst mit mir Kontakt aufnehmen möchte? Wie fühle ich mein Inneres Selbst?

Das ist eine schöne Frage! Dein Selbst möchte keinen Kontakt zu dir aufnehmen, denn dein Selbst ist immer mit dir verbunden. Du bist es, der den Kontakt zu deinem Selbst nicht zulässt. Solange du dich in deinem Ego für dein Selbst hältst, wirst du auch keinen Kontakt zulassen können, denn du gehst ja davon aus, dass du schon alles bist, was du bist. Solange dein Ego noch funktioniert und dich beherrscht, solange wirst du deinem Ego auch glauben, dass es dein Selbst ist. Es spielt dir etwas vor, und dieses Vorspielen ist keine böse Absicht. Das Ego kann gar nicht anders, als sich für wichtiger, grösser und umfassender zu halten als es ist.

Die ganze Antwort lesen
013
15/12/16

Wenn wir alle Eins sind und es kein Ich gibt, warum macht dann jede Seele andere Erfahrungen?

Alles ist eine Frage der Perspektive. Wenn du die Perspektive der Einheit einnehmen würdest, könntest du sehen, wie alles Eins ist. Alles ist miteinander verbunden und verwoben - alle Fäden laufen zusammen und alles geht von der Quelle aus und kehrt zur Quelle zurück. Diese Perspektive der Einheit ist aber für dich, als ein sich von der Einheit getrennt fühlendes Wesen, nur ein Konzept. Aus der höheren Perspektive hingegen ist die Einheit Praxis. Also kommt es auf die Perspektive an, die du hast bzw. einnimmst. Aus der höheren Perspektive könnte man für eine niedere Perspektive (das ist keine Wertung!) sagen, die Einheit ist die Suppe, und die Seelen sind die Einlagen. Gehören die Einlagen zur Suppe? Sind die Einlagen die Suppe? Das, was du als Ich bezeichnest, wäre ein Salzkorn in dieser Suppe. Jedes Element der Suppe trägt zum Sein der Suppe bei, und die Suppe ist gut, denn Gott hat sie gekocht und Gott wird sie auch auslöffeln.

Die ganze Antwort lesen
014
3/1/17

Was genau ist der Unterschied zwischen Tun und Sein und welche Rolle spielt das Ego dabei?

Der Unterschied zwischen Tun und Sein liegt darin: Sein ist die bewusste Offenbarung des Göttlichen, das du bist. Tun ist die zwanghafte Handlung der Person, für die du dich hältst. Sein ist Liebe in Aktion, und Liebe in Aktion dehnt die göttliche Einheit aus. Tun ist von Angst getriebene Aktion und führt tiefer in die Illusion der Trennung. Sein ist Ausgeglichenheit und Tun Unausgeglichenheit. Das Göttliche ist die Ausgeglichenheit des Sichtbaren und Unsichtbaren, des Positiven und Negativen, des Lichts und der Dunkelheit, die das Ganze bildet. Illusion ist der unausgeglichene Teil der Einheit, geschaffen, um Erfahrungen der Trennung zu ermöglichen, die dem Wiedererwachen der eigenen Göttlichkeit dienen - sofern du es zulässt

Die ganze Antwort lesen