Fragen an Arthos
Thema: Prozesse

002
4/11/16

Was ist Multidimensionalität?

Multidimensionalität ist das Ganze, das du bist. In einer begrenzten Wahrnehmung kannst du nur wahrnehmen, was innerhalb der Grenzen deiner Wahrnehmung liegt, in der du dich ja immer bewegst. Ein Fisch weiss nichts von dem Wasser, in dem er schwimmt. Das Wasser ist die selbstverständliche Realität, in der sich der Fisch bewegt. Denkt der Fisch über das Wasser nach? Nein. Er schwimmt einfach darin. Weiss der Fisch, dass es ein ausserhalb des Wassers gibt? Nein, aber es gibt das Ausserhalb, und ausserhalb des Wassers existieren Boote mit Fischern, die Fische fangen und Luft, in der Vögel fliegen und eine Sonne, die am Himmel scheint und das Leben innerhalb des Wassers ermöglicht.

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006
20/11/16

Immer wieder Prozesse, immer wieder neue eigene Themen. Hört das denn nie auf?

Warum sollte es aufhören? Willst du keine Erfahrungen mehr machen? Du hast dich dafür entscheiden, in dieses Leben zu treten, um Erfahrungen zu machen. Du wolltest wachsen und erkennen, und du hast dir vorgenommen, Erfahrungen zu machen und daran zu wachsen. Sonst wärst du gar nicht erst gekommen. Leben ist Entwicklung, und zur Entwicklung gehört der Prozess des Entwickelns dazu. Wenn du also durch deine Prozesse gehst, dann sei dir einfach bewusst, dass Prozesse der Weg sind, aber nicht das Ziel.

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009
26/11/16

Wie kann ich mit gutem Gewissen meinen eigenen Weg in die Einheit finden, wenn im Aussen die Welt zusammenbricht? Wie kann ich verhindern, dass ich mitgerissen werde?

Warum hast du ein schlechtes Gewissen? Da gibt es wohl noch ein Schuld-Thema in dir. Aber: Es gibt keine Schuld, und du solltest dich auch nicht schuldig fühlen. Wenn du deinen Weg gehst, dann darfst du ihn guten Gewissens gehen, denn dafür bist du hier. Auch, wenn im Aussen die Welt zusammenbricht, ist dies kein Grund für ein schlechtes Gewissen. Wenn du also ein schlechtes Gewissen haben solltest, könntest du dich fragen, ob du tatsächlich auf deinem Weg bist, oder noch den Weg Anderer gehst. Das wäre ein Grund für ein schlechtes Gerwissen.

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013
15/12/16

Wenn wir alle Eins sind und es kein Ich gibt, warum macht dann jede Seele andere Erfahrungen?

Alles ist eine Frage der Perspektive. Wenn du die Perspektive der Einheit einnehmen würdest, könntest du sehen, wie alles Eins ist. Alles ist miteinander verbunden und verwoben - alle Fäden laufen zusammen und alles geht von der Quelle aus und kehrt zur Quelle zurück. Diese Perspektive der Einheit ist aber für dich, als ein sich von der Einheit getrennt fühlendes Wesen, nur ein Konzept. Aus der höheren Perspektive hingegen ist die Einheit Praxis. Also kommt es auf die Perspektive an, die du hast bzw. einnimmst. Aus der höheren Perspektive könnte man für eine niedere Perspektive (das ist keine Wertung!) sagen, die Einheit ist die Suppe, und die Seelen sind die Einlagen. Gehören die Einlagen zur Suppe? Sind die Einlagen die Suppe? Das, was du als Ich bezeichnest, wäre ein Salzkorn in dieser Suppe. Jedes Element der Suppe trägt zum Sein der Suppe bei, und die Suppe ist gut, denn Gott hat sie gekocht und Gott wird sie auch auslöffeln.

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