Spiritualität Das Spiel der Trennung

Und Mitgefühl spielt im Spiel der Trennung eine durchaus übergeordnete Rolle. Um das zu verstehen, müssen wir uns dieses Spiel einmal genauer ansehen. Wir haben erfahren, dass eine Trennung der Einheit eigentlich nicht vorgesehen war, aber dass aufgrund des freien Willens eine Entscheidung getroffen werden konnte, um Trennung zu leben. Das bedeutete, eine Welt zu erschaffen, die nicht nur von den kosmischen Gesetzen und Göttlichen Eigenschaften geprägt war, sondern auch die Erfahrung der Dualität ermöglicht. Polarität bedeutet Gegensätzlichkeit, die auf Magnetismus beruht. Dualität hingegen arbeitet zwar ebenfalls mit magnetischen Kräften, beinhaltet aber darüber hinaus Wertung und Verurteilung, und somit eine lebendige Erfahrung von Trennung.

Um diese Erfahrung zu ermöglichen, wurde eine Welt erschaffen, die den Anschein erweckt, vollkommen materiell zu sein. Auch das war eine äusserst komplexe Aufgabe, da nicht nur Energie und Information zu Materie verdichtet werden musste, was für einen Schöpfergott ganz einfach ist, aber es musste darüber hinaus noch die Möglichkeit geschaffen werden, diese Materie auch hautnah zu erleben. Das war die grösste Herausforderung, denn die vollkommenen Schöpfergötter mussten Duplikate ihrer Selbst erzeugen, die in Bezug auf ihre Fähigkeiten, ihre Schwingung und ihre Wahrnehmung soweit eingeschränkt waren, dass sie sich als Teil der materiellen Welt empfinden würden.

Manipulation und Kontrolle

Dies geschah durch genetische Veränderungen, körperliche Einschränkungen und Hypnose. Vorhandene Erschaffungs- und Dekodierungswerkzeuge wurden beschnitten und eingeschränkt und somit ihrer wesentlichen Fähigkeiten beraubt. Gleichzeitig wurde die RNA manipuliert, damit die DNA nicht mehr vollständig und in vollem Umfang ihre Eigenschaften als perfekter Sender und Empfänger für die kosmischen Informationen ausführen konnte. Das Denken, Fühlen und die Wahrnehmung der Menschen wurden dahingehend beeinflusst und kontrolliert, dass in ihnen der Glaube entstand, materielle Körper in einer materiellen Welt zu sein. Die Verbindung zur Seele wurde gekappt und das Wissen um das Göttliche ICH BIN in geheime Zirkel verschoben, die es fortan nur noch für ihre eigenen Interessen und somit zum Erhalt von Macht und Kontrolle über die Menschen benutzten.

All dies ist natürlich nur eine kurze Zusammenfassung und somit auch Vereinfachung der tatsächlichen Geschehnisse. Aber es verschafft ein Bild darüber, was geschehen ist und wie es geschehen ist. Ob an diesen Ereignissen gefallene Engel, herabgefallene Götter oder Ausserirdische beteiligt waren, spielt nicht wirklich eine Rolle. Die Dinge sind, wie sie sind, und Schuldzuweisungen bringen keine Lösung. Was aber zur Lösung beiträgt, ist die Erkenntnis dessen, was vorgefallen ist und das Aufzeigen von Wegen, die das Aussteigen aus diesem Spiel ermöglichen.

Das falsche Selbst

Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass es ein Instrument geben muss, um die Erfahrung der Trennung in der dritten Dichte, der Welt der Dualität in Materie, zu ermöglichen. Dieses Instrument ist der menschliche Körper, in dieser Beziehung aber vor allem das, was als Zentrale der Wahrnehmung und Erfahrung bezeichnet werden kann: das Gehirn. Das Gehirn ist ein Konglomerat aus verschiedenen Einzelteilen, die zusammen als Eines wirken, ähnlich wie der Motor eines Fahrzeugs. Wobei dieser Motor in erster Linie das als Realität wahrgenommene Leben antreibt. Das Gehirn dekodiert das, was mit den Sinnen wahrgenommen wird und fügt es zu einer erlebbaren Wirklichkeit zusammen - es erzeugt die eigene Realität. Nun wurde es aber dahingehend manipuliert, nur noch das wahrzunehmen, was mit den physischen Sinnen erfahrbar ist und alles, was nicht dazugehört als unwahr und irreal zu klassifizieren. Dazu wird das Denken durch Bildung und Ausbildung hauptsächlich in die linke Gehirnhälfte verbannt und der Antrieb für automatisiertes Verhalten in das Reptilienhirn verlegt, das sich am Schädelbasisrand befindet.

Dort residiert ein kleiner König, der sein Reich mit harter Hand regiert. Er kämpft, um zu überleben und ist von Selbstsucht, Habgier und Angst geprägt. Er greift alles an, was ihm und seinen Vorstellungen nicht gleich ist und ist immer darauf bedacht persönliche Vorteile zu erzielen. Dieser König existiert auf der psychischen Ebene der Wahrnehmung und wird Ego genannt. Er ist das falsche Ich, ein künstliches vom Verstand erschaffenes und aufrechterhaltenes Selbst. Dieses verleiht der eigenen Persönlichkeit den klar definierten aber sehr begrenzten Rahmen innerhalb des Spiels der Trennung und basiert ausschliesslich auf magnetischen Impulsen der Bindung und Ablehnung. Ihm fehlt die Ganzheitlichkeit, aber auch die Liebe, und so ist er ein Krieger, der so lange kämpft, bis er kriegt, was er will.