Botschaften von Arthos

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5/12/17

Vom Ich zum Wir (2)

Heute ist ein guter Tag, um erneut über deinen Schatten zu springen. Dein Schatten ist das, was sich ständig aufplustert, um den Anschein zu erwecken, es sei grösser und wichtiger als alles Andere. Der Schatten baut sich vor, über und um dich auf und schreit dir förmlich zu Ich bin du. Der Schatten ist das, was du nicht sehen willst und was dich gleichzeitig dazu verleitet, alles mit seinen Augen zu sehen und mit seinen Ohren zu hören. Der Schatten will, dass du seine Gedanken denkst, seine Gefühle fühlst und seine Worte sprichst. Der Schatten ist das, was dich einstmals zu Fall gebracht hat. Dieser Fall aus der Einheit ist die Wurzel aller Traumata, allen Leids und aller Verletzungen. Du bist vor langer Zeit aus deiner Vollkommenheit gefallen und hart auf dem Boden scheinbarer Tatsachen aufgeschlagen. Das, was dich zu Fall gebracht hat, ist der Verrat an dir selbst, an deiner Wahrhaftigkeit, an deiner wahren Liebe, an deiner wahren Weisheit und an deiner wahren Kraft. Der Fall war die Geburt des Schattens. Du hast ihm vertraut, als er sich vor dir aufbaute und dich dazu verleitete, ihm zu folgen. Du bist ihm gefolgt und hast nicht gemerkt, dass er dich in die Irre führt. Der Schatten ist dein falsches Selbst. Es hat dir eingeredet, es würde alles besser machen, als dein wahres, dein Göttliches Selbst. Der Schatten hat das Paradies, aus dem du kamst, verdunkelt. Du hast dich deinem Schatten unterworfen, und solange du das nicht erkennst, findest du auch keinen Weg zurück ins Paradies.

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