Botschaft von Arthos

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1/8/16

In der Einheit gibt es keine Trennung

Heute ist ein guter Tag, um deinen Weg bewusst zu gehen. Es mag verlockend sein, einfach irgendwo anzukommen, ohne den Weg dorthin zu gehen, aber das mit dem Ankommen auf diese Art und Weise ist eine Illusion, die dich davon abhält, deinen Weg zu gehen. Deinen Weg zu gehen bedeutet, bewusst und achtsam zu sein und gleichzeitig an und in dir zu arbeiten. Diese Arbeit ist deine eigentliche Aufgabe, und wenn du zu beschäftigt mit dem Alltag bist, um deine eigentliche Aufgabe zu erfüllen, dann gehst du zwar deinen Weg, kommst aber nicht voran.

Um voranzukommen, ist es unabdingbar, dir deine Gedanken, Glaubensmuster und Themen anzusehen, um sie zu heilen und aufzulösen. Du kannst nicht im reinen Sein sein, ohne dass du den Weg ins reine Sein gegangen bist. Den Weg zu gehen bedeutet Erkennen, Annehmen und Loslassen, um zu Integrieren. Reines Sein ist das, was du bist, wenn du alles erkannt, angenommen, losgelassen und integriert hast, was dich vom reinen Sein abhält.

Nicht, dass du mich falsch verstehst: Du bist schon das reine Sein. Aber: Noch bist du auch dieses Nicht-Sein, und das Nicht-Sein ist die Illusion deiner Gedanken, Glaubensmuster und Themen. Hinter diesen Illusionen liegt die Wahrheit, und die Wahrheit zu erkennen, ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein fortlaufender und sich entwickelnder Prozess, den du bewusst gehst. Dieser Prozess ist das, was Transformation genannt wird, und diese Transformation ist ein Erwachen deines Bewusstseins. Du bist das Bewusstsein, das sich selber erkennt, und mit jedem Schritt des Erkennens, findet weiteres Erwachen statt. Am Ende der Prozesse und somit am Ende der Transformation steht das zu sich selbst erwachte Bewusstsein. Dieses zu sich selbst erwachte Bewusstsein weiss, dass es Alles ist, also Eins ist mit Allem, was ist. Und aus diesem Wissen heraus kann es rein sein, denn Reinheit ist Vollkommenheit, und Vollkommenheit ist ein Zustand des Seins in unendlicher Liebe.

Heute ist ein guter Tag, um deine Ängste zu erkennen, anzunehmen und loszulassen. Angst ist kein natürlicher Zustand, sondern eine Manipulation deines Bewusstseins. Angst ist nicht einfach da - sie wird erzeugt. Warum und von wem spielt jetzt keine Rolle. Die Geschichte der Erzeugung von Angst in den Menschen ist eine lange Geschichte, sie wurde auch schon mehrfach erzählt, und ich werde jetzt nicht weiter darauf eingehen, denn es geht nicht darum, die Schuld wieder einem Anderen in die Schuhe zu schieben, sondern es geht darum, die Eigenverantwortung zu übernehmen. Angst ist eine Frage der Entscheidung. Du kannst dich immer entscheiden, nicht in die Angst hineinzugehen und sie somit nicht zuzulassen.

Um in der Lage zu sein, diese Entscheidung bewusst zu treffen, solltest du verstehen, dass Angst eine Energie ist, die Informationen verwendet, um dich in ein Gefühl hineinzuziehen, dass dich entweder handlungsunfähig macht oder zu falschen, da unbewussten Handlungen verleitet. Angst spielt immer mit der Unbewusstheit, denn wenn du bewusst bist, kannst du keine Angst haben. Das reine und nicht-manipulierte Bewusstsein ist sich darüber bewusst, dass es Alles ist, was ist, und in diesem Bewusstsein kann es keine Angst geben, denn das reine Bewusstsein hat keine Angst vor sich selbst.

Wenn also Angst entsteht, entsteht sie immer in und aus der Trennung. Du wurdest von Allem was ist getrennt und in der Illusion der Trennung gehalten. So kann Angst wirken. Wenn du dich dem entgegenstellen möchtest und entscheidest, eine auftauchende Angst nicht anzunehmen, dann könntest du dich dem Einheitsbewusstsein zuwenden. In der Einheit gibt es keine Trennung, und ohne Trennung gibt es keine Angst, da in der Einheit alles Eins ist. Wenn also eine Angst auftaucht, dann könntest du als erstes der Angst mitteilen, dass sie nicht real ist. Somit sagst du Stopp und hältst den Prozess an. Dann könntest du dir in Ruhe die Informationen ansehen, die die Angst in dich hineinpflanzen möchte, und du könntest beobachten, welche Gefühle diese Informationen hervorrufen. Wenn du das tust, bist du in der Rolle des neutralen Beobachters, und ein neutraler Beobachter hat keine Angst. Er beobachtet die Angst, kann sie erkennen, annehmen, loslassen und integrieren. Und eine Angst, die erkannt, angenommen, losgelassen und integriert wurde, hat keinerlei Wirkung mehr, da sie aufgelöst ist.

Heute ist ein guter Tag, um die Welt als Spiegel zu erkennen. Das, was dir begegnet, das, was dir gezeigt wird, ist immer ein Spiegel dessen, was in dir ist. Du erlebst etwas, also bist du in Resonanz mit dem Erlebten. Auch hier ist es hilfreich, vom Beteiligten in die Rolle des neutralen Beobachters zu wechseln. So könntest du dir ansehen, was du bist, indem du betrachtest, was du erlebst. Du könntest dich bei allem, was du erlebst, fragen Was ist in mir, das dafür sorgt, dass ich dies jetzt erlebe? Das führt zum Erkennen. Dann könntest du das, was du in dir erkannt hast, annehmen, indem du es nicht mehr bewertest und beurteilst. In dem Moment, in dem du ohne zu werten und zu beurteilen annimmst, was ist, löst du dich von dem Gedanken getrennt zu sein, und du löst dich von dem Drang, die Trennung aufrechtzuerhalten. An diesem Punkt angelangt kannst du loslassen, und wenn du losgelassen hast, bist du frei von dem, was du losgelassen hast. Wenn du davon frei bist, kannst du es dir neutral ansehen und es integrieren, denn du hast es erlebt, und somit ist es ein Teil von dir.

Dies ist eine Möglichkeit, deinen Weg in Achtsamkeit und Liebe zu gehen. Wenn du das tust, transformierst du das Nicht-Sein in reines Sein. Dein Bewusstsein erkennt sich. Du erwachst in die Liebe, die du bist.

Heute ist ein guter Tag.

 

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