Botschaft von Arthos

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16.03.2017

Finde deinen Frieden

Heute ist ein guter Tag, um deinen Frieden zu finden. Der Frieden ist nicht im Aussen, und somit kannst du ihn nicht finden, wenn und solange du dich nach Aussen wendest. Im Aussen, also in dem, was dich umgibt, ist Unfrieden. Das kollektive Feld ist erfüllt mit Verzweiflung, und ein Sturm an Informationen, Energien und Emotionen fegt über dein Umfeld hinweg und verwandelt alles. Solange du deine Wahrheit dort draussen suchst, solange wirst du alles finden - bis auf deine Wahrheit. Deine Wahrheit liegt in dir. Sie ist nicht im Aussen. Wende dich nach Innen, um dich und deine Wahrheit zu erfahren. Wenn du dich nach Aussen wendest, so, wie du es gelernt hast, erfährst du immer nur die Wahrheit Anderer, und die Wahrheit Anderer ist eine real erscheinende Illusion, etwas, das real wirkt, aber nur real ist, solange du in der illusorischen Realität gefangen bist, an die du als illusorische Realität glaubst.

Du hältst dich selber gefangen, und du kannst dich jederzeit aus deinem Gefängnis befreien. Die Freiheit beginnt in dir; sie beginnt, wenn du aus dem Theaterstück, das sich Leben nennt, und das sich im Aussen abspielt, aussteigst. Das bedeutet nicht, zu sterben, sondern deine bekannte Vorstellung von dem, was Leben ist, sterben zu lassen. Deine Freiheit beginnt, wenn du alles, was dich gefangen hält, loslässt. Es geht nicht darum, das Leben zu verleugnen und dich aus Allem auszuklinken, um fortan im Lotussitz zu meditieren. Es geht darum, die Illusion zu erkennen, die sich als Leben tarnt, und die sehr real daherkommt.

Das wirkliche Leben ist endlos. Leben entfaltet sich fortwährend, und während es sich entfaltet, erfährt es sich. Das ist der grosse Plan, der seit Ewigkeiten umgesetzt wird, und der sich auch weiterhin verwirklichen wird. Aber das, was du als Leben kennst, ist nicht das wirkliche Leben, nicht das echte Leben. Das echte Leben entfaltet sich in Freiheit. Das, was du als Leben kennst, ist ein Gefängnis, in das du hineingezwängt wurdest und aus dem du dich nur selber befreien kannst, indem du deinen Frieden findest.

Um deinen Frieden zu finden, musst du Frieden schliessen. Schliesse deinen Frieden mit allem, was für dich bisher Unfrieden war. Das ist, was hinter dem Prozess Erkennen, Annehmen, Loslassen, Integrieren, Lieben steckt. Du darfst diesen Frieden schliessen, und um ihn zu schliessen, darfst du den Unfrieden loslassen. Kämpfe nicht länger gegen das, was dir missfällt, sondern löse dich davon. Lass es los. Solange du festhältst - einen Zustand, eine Emotion, eine Erfahrung, einen Umstand, eine Sache oder was auch immer - solange du daran festhältst, bleibt das, was du nicht willst, bestehen. Es bleibt bei dir, da du es nicht losgelassen hast. Loslassen ist also der erste und wichtigste Schritt in den Frieden.

Frieden ist keine Sache, die du einfach so hervorholen kannst. Frieden ist ein Weg, den du gehen musst. Und dieser Weg ist letztendlich der Weg zu dir. Der wichtigste Schritt auf diesem Weg ist, mit dir selber Frieden zu schliessen. Du kannst und wirst keinen Frieden finden, wenn du nicht mit dir im Frieden bist. Also wäre es gut, dich selber zu erkennen, anzunehmen, loszulassen, alle deine Anteile zu integrieren und zu lieben. Dich zu lieben. Das ist die Basis für deinen Frieden. Solange du nicht mit dir im Reinen bist, solange du dich nicht selber bedingungslos liebst, solange kannst und wirst du deinen Frieden nicht finden.

Aber wenn es dir gelingt, dich selbst zu lieben, dann wird dir mehr und mehr Liebe im Aussen begegnen. Dann wirst du sehen, dass sich alles von Innen nach Aussen entfaltet. Und dann wirst du mehr und mehr Gründe finden, auch alles Andere zu lieben. Und wenn du alles Andere lieben kannst, wirst du feststellen, das Alles liebenswert ist. Auch das, was du vorher als schlecht bezeichnet hast. Gut und Schlecht ist Trennung, die du durch dein Denken, deine Glaubenssätze, Bewertungen und Verurteilungen verursachst. Aber Alles, was ist, ist. Wenn du liebst, gibt es kein Urteil und keine Bewertung. Wenn du liebst, gibt es die Einheit des Seins. Du wirst, wenn du liebst, Situationen, Dinge, Ereignisse und Menschen sehen, die deine Liebe nicht erwidern, und dein Verstand wird dir einreden, dass all dies nicht liebenswert ist. Aber der Verstand bewertet, urteilt und trennt. Dein Herz aber liebt - auch das, was dein Verstand als nicht liebenswert erachtet. Du bist mit Allem verbunden.

Das, was du als nicht liebenswert bewertest, ist das, was einen Widerstand in dir hervorruft. Jeder Widerstand, der in dir ist, zeigt dir eines deiner Themen, die es zu bearbeiten gilt. Bearbeiten heisst: Erkennen, Annehmen, Loslassen, Integrieren, Lieben. Wenn du diese deine Arbeit tust, entwickelst du dich weiter, indem du vom Unfrieden in den Frieden wächst. Diese Transformation von Unfrieden in Frieden ist die Verwandlung der Nicht-Liebe in Liebe. Das ist der Prozess, den du durchläufst, wenn du deine Themen bearbeitest.

Wenn du also Frieden suchst, dann schliesse Frieden mit Allem, was für dich Unfrieden bedeutet und Widerstand erzeugt. Du kannst dich entscheiden, das, was ist, anzunehmen als das, was es ist: Ein vorübergehender Zustand, der so lange Widerstand in dir erzeugt, solange du dich dagegen wehrst. Das heisst nicht, alles gut zu heissen. Aber wenn du etwas nicht gutheisst, dann kannst du dich jederzeit davon abwenden, der Sache, dem Zustand, dem Ereignis oder dem Wesen keine Energie mehr zufügen. Siehe, was ist, und schliesse deinen Frieden mit dem, was ist. Und dann geh deinen Weg des Friedens und verändere dein Leben, anstatt dich über dein Umfeld aufzuregen. Wenn du das tust, wirst du deinen Frieden finden und mit diesem Frieden dich und die Welt verändern.

Zum höchsten Wohl für dich, und alle Beteiligten.

 

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