Botschaft von Arthos

160
29/3/17

Erhebe dein Bewusstsein

Heute ist ein guter Tag, um deinen Glauben zu hinterfragen. Glaubst du an das, was du mit deinen Augen siehst oder glaubst du an das, was du im Geiste siehst? Glaubst du an das, was du gelernt hast oder an das, was du erkannt hast? Wenn du an die erlernte Realität glaubst, die du mit deinen Sinnen wahrnehmen  kannst und die du gelernt hast, bist du gefangen in einem klebrigen Netz. Du glaubst an ein Leben, dem Sterben geweiht, aber du bist nicht gekommen, zu sterben, du bist gekommen, zu leben. Das Leben musst du erleben, und erleben bedeutet, das in deinem Geiste zu formen, was du erleben willst. Solange deine Gedanken um das kreisen, was du tun musst, zum zu überleben, solange kannst du keine Gedanken denken, die dir das Erleben ermöglichen, und solange bist du auf dem Weg des Sterbens. Dein Glaube ist das, was dein Bewusstsein formt. Hinterfrage diesen Glauben, denn er wurde dir eingepflanzt. Befreie dich von allen fremden Pflanzen im Garten deines Geistes.

Beobachte dich und deine Gedanken, beobachte dein Bewusstsein. Erkenne, was deins ist in dir und was fremd ist in dir. Mit in dir meine ich in deinem Denken, in deinem Glauben, in deiner Wahrnehmung und in deinem Bewusstsein, also in deinem Sein. Alles, was du vorfindest, darfst du annehmen, wenn du es erkennst. Gehe aus der Wertung, akzeptiere das, was ist, aber schicke alles, was nicht deins ist, zurück zu seiner Quelle: dem unendlichen Ozean aller Möglichkeiten. Das ist das Loslassen, und beim Loslassen geht es nicht darum, etwas zu verdrängen oder wegzuschieben, sondern Frieden damit zu schliessen. Dieser Frieden entsteht, wenn du erkennst, annimmst und dann loslässt, anstatt einfach nur loslassen zu wollen. Du musst hinsehen und hinein fühlen, so lange, bis du Frieden schliessen kannst.

Wenn dir das gelingt, integrierst du das Thema. Es ist dann ein Teil von dir, der keine Macht mehr über dich hat. Integration bedeutet Wachstum; erkennen, annehmen, loslassen führt dich zurück in deine wahre Grösse. In deiner wahren Grösse kannst und wirst du dich der Liebe zuwenden, die der Quelle in dir entspringt. Diese Liebe ist die Kraft, die all deinen Visionen das Potential der Verwirklichung verleiht. Wenn du also deinen Glauben hinterfragt hast, wenn du alles erkannt, angenommen, losgelassen und integriert hast, was in dir ist, dann kannst du deinen Glauben formen, so, wie du einen neuen Garten auf einem frisch umgegrabenen und vom Unkraut befreiten Feld anlegen kannst.

Dieser neu geformte Glaube ist die Vision von dem, was du leben willst, und wenn du den Glauben an deine Vision halten kannst, wirst du das erleben, was du glaubst. Du erlebst immer das, was du glaubst, aber die Frage ist, ob du deinen eigenen Glauben hast oder ob du glaubst, was du glauben sollst. Wenn du deinen eigenen Glauben gefunden hast, hast du dein Wissen innerhalb deiner Vision gefunden, und wenn du diese Vision gefunden hast, kann und wird nichts auf der Welt dich davon abhalten, sie umzusetzen, denn diese Vision ist dein inneres Wissen. Du erlebst, was in deinem Geist geformt wurde.

Hinterfrage also deinen Glauben, damit du das formst, was du willst und nicht länger das, was du nicht willst. Reinige dich von allem, was du nicht bist, damit nur noch das übrig bleibt, was du wahrhaftig bist: eine reine Ausprägung des Göttlichen. Das ist, was mit Werdet wieder wie die Kinder gemeint ist. Wenn du dich von allem reinigst, was in dich gelegt wurde, dann kannst und wirst du die Welt mit reinen Augen sehen. Die reinen Augen sind in der Lage, die Wunder zu sehen, die das Leben sind. Leben ist Gott in Ausdruck, und wenn du diesen Ausdruck wahrnehmen kannst, kannst du die Wunder wahrnehmen, die das Göttliche offenbart.

Solange du aber voller Sorge, Angst und Zweifel getrieben bist, solange kannst und wirst du keine Wunder wahrnehmen, da Wunder nur mit reinem Herzen erfahren werden können. Das reine Herz ist das Ziel deiner Transformation. Aus reinem Herzen zu leben bedeutet, das Göttliche zu offenbaren, das du bist und das Göttliche wahrzunehmen, das dich umgibt. Damit Wahrnehmung und Offenbarung des Göttlichen möglich werden, musst du alles Falsche, alles Künstliche, aus dir entfernen. Du wurdest erzogen, anstatt zur Entfaltung gebracht zu werden. Du hast gelernt, eine Welt für wahr zu nehmen, die von Kreaturen verformt wurde, die nur darauf ausgerichtet sind, ihr unersättliches Ego zu befriedigen. Aber deren Friede wird niemals eintreten, da sich das Ego mit Frieden nicht zufrieden geben kann.

Und während sich nun also die Welten weiter trennen, kannst du dich nach wie vor entscheiden, welcher Welt du folgst: Der Welt, die dir von Aussen vorgegeben wurde oder der Welt, die sich in und mit Liebe aus deinem Inneren entfaltet. Die Welt im Aussen ist geprägt von Chaos, Gewalt, Leid und Zerstörung. Willst du dieser Welt entgegenwirken, so kannst du das nur, wenn du dich aus ihrem Netz befreist und stattdessen deine Göttlichkeit erkennst und offenbarst. Dies ist zuerst eine Entscheidung und dann harte Arbeit. Aber der Lohn dieser Arbeit wird ein Leben voller Wunder sein, die sich aus dem Göttlichen in dir heraus entfalten.

Diese Arbeit ist die Befreiung deines Bewusstseins von allem, was nicht der göttlichen Liebe in dir entspricht. Erhebe dein Bewusstsein über den Dreck und den Staub der Welt, wende dich den Wundern in dir und um dich herum zu und lebe deine Göttlichkeit zum höchsten Wohle für dich, zum höchsten Wohle für alle Beteiligten und zum höchsten Wohle für das Ganze. Denn du bist Teil des Ganzen, und wenn du dich zerstörst, zerstörst du das Ganze, ebenso wie du, wenn du das Ganze zerstörst, dich zerstörst.

Du kannst Teil der Zerstörung oder Teil der Auferstehung sein. Die Auferstehung ist der schon angebrochene Morgen einer neuen Welt, die von Anfang an existiert hat und die von Anfang an der Vision Gottes entsprach. Diese Vision enthielt die Freiheit der Wahl, die Freiheit der Entscheidung und die Freiheit der Zerstörung. Die Vision an sich ist wundervoll, aber das, was daraus gemacht wurde, ist eine Katastrophe. Diese Katastrophe wird in einer Katastrophe enden, da sich jeder Same entsprechend seines Bauplans entfaltet. Und wenn der Bauplan Gier, Kontrolle, Macht und Zerstörung enthält, wird entsprechendes gedeihen. Aus einem Rosensamen kann keine Eiche wachsen.

Dieser Plan aber hat nur Wirkung für die, die diesem Plan entsprechen. Wenn also dein Bewusstsein auf diesen Plan ausgerichtet ist, bist du Teil des Plans und wirst dazu beitragen, das Wesentliche in ihm zur Entfaltung zu bringen. Wenn du aber dein Bewusstsein darüber erhebst, dich von allem reinigst, was Bestandteil dieses Planes ist, dann kannst du einen neuen Plan schmieden und in die Tat umsetzen. Das ist, was Aufstieg genannt wird. Der Aufstieg ist kein äusserliches Ereignis, sondern deine eigene innere Entwicklung vom fremdbestimmten, kontrollierten und ferngesteuerten Wesen, das der Zerstörung dient, indem es Bestandteil der Zerstörung ist, hin zum liebevollen und mitfühlenden Schöpferwesen, das das Göttliche in sich erkannt hat und es fortan offenbart.

Das Göttliche ist die Reinheit des Lebens, die Freiheit der Entfaltung und die Macht der Verwirklichung. Wenn du diese Reinheit, Freiheit und Macht einer lebensrichtigen Welt widmest, wird die lebensrichtige Welt daraus entstehen. Am Anfang war das Wort, heisst es, und das Wort ist in dir: Es ist dein Bewusstsein. Dein Denken und Glauben: Das ist dein Wort, das deine Welt erschafft. Also reinige dich durch Erkennen, Annehmen, Loslassen, Integrieren von allem, was nicht lebensrichtig ist und dann erschaffe in dir die Vision einer lebensrichtigen Welt. Und dann halte diese Vision, bis sie verwirklich ist.

Ja, heute ist ein guter Tag!

 

Möchtest du eine persönliche Botschaft?

Wenn dir die Botschaften von Arthos gefallen und du eine persönliche Botschaft erhalten möchtest, melde dich einfach über das entsprechende Formular.

Mehr erfahren

 

Wertschätzung

Gefällt, dir lebensrichtig.de? Wenn du die Informationen und Energien wertschätzen möchtest, kannst du den Betrieb und Erhalt dieser Website hier mit einer Spende unterstützen: