Botschaft von Arthos

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05.07.2017

Ein kleiner Schritt mit grosser Wirkung

Heute ist ein guter Tag, um über deinen Schatten zu springen. Der Schatten ist das, was dein grosses Ich wirft. Du aber hältst dich für den Schatten, bezeichnest ihn als Ich und merkst nicht, dass du nur als Schatten deines Selbst agierst. Der Schatten kann nicht dein wahres Ich sein, und wenn du ihn dafür hältst, trennst du dich vom wahren Ich. Da du nicht der Schatten bist, spielst du sein Spiel, und das kannst du niemals gewinnen. Erfahrung über Erfahrung erlebst du Täuschung, Leid und Schmerz, da du dein grosses Ich verleugnest und seinem Schatten, dem kleinen Ich alle Macht zusprichst. Immer wieder erkennst du, dass es dir an Macht und Grösse fehlt. Die Trennung vom grossen Ich ist die Wurzel allen Leids, aller Zweifel, allen Mangels und aller Wertlosigkeit.

Als Schatten deines wahren Ichs agierst du in einer Welt der Schatten. Das wurde durch die Kräfte der Schattenwelt initiiert und gefördert, da im Schatten die Trennung von dem, was Schatten wirft, erhalten bleiben muss. Ohne Trennung würde das, was Schatten wirft, die Führung übernehmen. Leuchtende strahlende Liebe wäre die alles antreibende Kraft und Wahrheit. Da das nicht der Fall ist, muss es einen Moment gegeben haben, an dem sich Etwas aus dem löste, was vorher Einheit allen Lebens, aller Liebe und allen Lichts war. Es gab diesen Moment, die Geburt der Trennung, der Schatten und ihrer Welt, einer Welt der Illusionen.

Wo einst ausgewogene Polarität herrschte, auf ewigen kosmischen Gesetzen ruhend, mit ihnen und durch sie in Balance agierend, löste sich Etwas aus der Mitte des Gleichgewichts und schuf Ungleichgewicht. Der Schatten erklärte sich zum neuen Herrscher und erbaute seine eigene aus dem Gleichgewicht gefallene Welt - die Welt der Dualität.

Vor diesem Fall regierte Liebe in Ausgewogenheit und Balance. Das grosse Ich manifestierte liebevolle Erfahrungen gemeinsamen Wachstums. Die Erfahrung des grossen Ichs fand durch Individualisierung statt, und alle individuellen Ausprägungen agierten zusammen als miteinander verflochtene Teile des Ganzen. Viele Ichs ergaben zusammen ein Wir. Dann löste sich eines der Ichs ab und erschuf eine Welt der Trennung und erklärte sich zum neuen Herrscher, zum Lichtbringer.

Das ist in sofern richtig, als nur die Erfahrung des Schattens zur Erkenntnis führen kann, das es eine Wahrheit hinter allen Illusionen gibt. Nur, wenn auch Licht existiert, das Schatten wirft, kann sich der Schatten als Solcher erfahren. Diese Erfahrung führt zu der Möglichkeit, sich dafür zu entscheiden, die Illusion zu verlassen, um in die Wahrheit hinter der Illusion zurückzukehren. Die Entscheidung steht jedem frei, denn die Grundregel göttlichen Lebens lautet: Freier Wille.

Wenn du den Schatten als Herrscher anerkennst und seine Welt der Schatten als einzige Wahrheit akzeptierst, bewegst du dich nur noch in dieser Welt. Wenn du aber erkennst, dass der Schatten etwas ist, das von etwas Grösserem als ihm selbst geworfen wird, dann könntest du dich dafür entscheiden, das Grössere zu entdecken und zu erkunden, was hinter der Illusion der Schattenwelt, die du für wirklich hältst, liegt. Dann wird sich dir eine neue Welt offenbaren, und diese neue Welt ist die Welt des Lichts, der Wahrheit und der unendlichen Liebe, die alles ist, was jenseits der kleinen manipulierten Schattenwelt existiert.

Solange du als Schatten agierst, kannst du diese Welt nicht wahrnehmen, und aus diesem Grund sind 99,995 Prozent von dem, was existiert, für dich nicht sichtbar, nicht wahrnehmbar. Als Schatten siehst du nur die Täuschungen der Schatten und verleugnest alles, was nicht Schatten ist. Du hältst Licht für ein Hirngespinst. Du bewertest und verurteilst alles, was nicht den Programmen des Schattens entspricht. Innerhalb dieser Programmierung akzeptierst du gutgläubig jede Verdrehung. Du hältst Schatten für Licht, Illusion für Wahrheit und das kleine Ich für dein Selbst, das ums Überleben kämpft, den Kampf aber immer wieder verliert.

Die Illusion der Trennung zu verlassen, also über deinen eigenen Schatten zu springen, ist ein kleiner Schritt mit grosser Wirkung. Er verändert alles. Wenn du den Schritt gehst, wird nichts mehr sein, wie es war. Die Schattenwelt wird sich entpuppen als das, was sie ist: ein verführerisches auf Täuschung basierendes kleines Abbild unendlicher Wirklichkeit. Sie verführt dich dazu, dich in ihr zu verlieren, bis du erkennst, dass du die ganze Zeit einem von zwei Herren gedient hast, und dass er der Falsche war. Er ist der Blender, der dich getäuscht und durch diese Täuschung benutzt hat, um seinen Hunger, seine Gier nach Macht und Kontrolle zu befriedigen. Er brauchte dich, um seine Illusion der Schattenwelt aufrechtzuerhalten. Und du brauchtest ihn, um zu der Erkenntnis zu gelangen, das der Schatten nicht das Licht ist, das ihn wirft.

Wo auch immer du gerade bist: Wenn du nicht in deinem Zentrum bist, begib dich dorthin. Das Zentrum ist dein Herz. In ihm existiert ein Kraftfeld, das alle Schatten ins Licht bringt, alle Illusionen entschleiert, alle Angriffe abwehrt und alle Eindringlinge verjagt. Das Zentrum ist jenes Tor in deiner Mitte, durch das du in freier Wahl schreiten kannst und musst, um die Wahrheit hinter den Illusionen zu erkennen. Wenn du durch dieses Tor schreitest, begibst du dich zurück in die Einheit göttlicher Liebe. Du hebst die Trennung auf, erkennst dein kleines Ich als Schatten des grossen Ichs und anerkennst seine allgegenwärtige Macht.

Dein Herz ist das Portal ins göttliche Bewusstsein. Es wirkt als stärkste Kraft, die es gibt: Liebe. Sie ist das unendliche Leben, und nichts kann dem unendlichen Leben, angetrieben von unendlicher Liebe, im Weg stehen und seinen freien Fluss verhindern - es sei denn, du erklärst Etwas für wichtiger und grösser und sprichst ihm somit nicht vorhandene Macht zu. Wenn du das tust, bist du im Kopf oder Bauch, aber nicht im Herzen. Wenn du im Herzen bist, bist du Eins mit dem unendlichen Leben der unendlichen Liebe. Dann bist du nicht der Schatten, sondern das Licht. Dann bist du auferstanden zum grossen Ich, zur Flamme ewigen Lebens, zur Einheit des göttlichen Bewusstseins. Das ist die Neue Welt.

Das goldene Zeitalter kommt, wenn die Menschen ihr kleines Ich als Schatten des grossen Ichs erkennen. Wenn du über den Schatten springst, stellst du die ursprüngliche Balance wieder her. Je mehr Menschen das tun, desto kleiner werden die Schatten, desto stärker das Licht. Das ist der neue Morgen, der schon angebrochen ist. Der Herr der Schatten hat seine Rolle perfekt gespielt. Das grosse Ich beendet das Spiel. Breite deine Flügel aus und flieg in die neue Zeit. Der Weg führt durch dein Herz.

Heute ist ein guter Tag!

 

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