Botschaft von Arthos

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30/7/16

Die Geschichte hinter den Geschichten

Heute ist ein guter Tag, um die andere Seite der Medaille zu betrachten. Egal, welche Medaille du dir gerade anschaust - und alles, was du dir anschaust, ist so eine Art Medaille mit zwei Seiten -, versuche einmal, in das genaue Gegenteil dessen zu gehen, was du dir ansiehst. Dann siehst du die andere Seite. Wenn du das tust, wirst du erkennen, dass deine Themen, deine Ereignisse und deine Erfahrungen, immer zwei Seiten haben. Und erst, wenn sie zwei Seiten haben, sind sie ein Ganzes.

Und wenn du dann anstelle der einen oder anderen Seite das Ganze betrachtest, hast du die Perspektive gewechselt und schaust dann nicht mehr im Rahmen der Dualität, sondern dann siehst du das Thema aus der Perspektive der Einheit. Das, was dich beschäftigt, sind Aspekte der einen oder anderen Seite. Des Lichts oder des Dunkels, der Freude oder der Angst. In der Einheit gibt es diese Trennung nicht - die Einheit ist deshalb Einheit, weil sie alles beinhaltet. So auch die Gegensätze aus der Dualität.

Wenn du die Gegensätze überwinden willst, dann könntest du dich für das Wissen öffnen, das aus der Einheit in dein Herz strömt. Du und die Einheit: Ihr seid nicht nur miteinander verbunden, sondern ihr seid Eins. Allerdings hast du dich vorübergehend von der Einheit abgeschnitten, du hast dein Wissen aus der und um die Einheit vergessen und deine unendliche Liebe verloren. Wenn du diese Liebe voll und ganz wiedergefunden hast - und das wird geschehen, wenn du danach strebst -, dann hast du auch die Einheit wiedergefunden, denn die Einheit ist und kommt aus der bedingungslosen und unendlichen Liebe, die alles ist, was ist, und die alles beinhaltet, was ist.

Diese Liebe ist so stark, dass sie sogar in sich Trennung ermöglicht. Die Dualität ist ein solcher Zustand der Trennung - und ein Zustand des Vergessens. In der Dualität wurde die Einheit vergessen, und so wird innerhalb der Dualität immer die eine oder andere Seite gestärkt, weil innerhalb der Dualität die Ausrichtung immer auf einer der möglichen Seiten liegt und liegen muss. Und so kann und wird es auch niemals einen Sieger innerhalb der Dualität geben. Es wird nicht die eine oder andere Seite gewinnen. Würde eine der beiden Seiten - wie zum Beispiel Licht oder Dunkelheit gewinnen, dann gäbe es keine Dualität. Die Dualität benötigt das Gegenspiel der Kräfte. Vielleicht enttäuscht es dich, das nicht das Licht und auch nicht die Dunkelheit gewinnen wird. Wenn es dich enttäuscht, dann passt es nicht in deine Geschichte. Aber wie wäre es, dich für eine andere Geschichte zu öffnen?

Heute ist ein guter Tag, um dich für die Geschichte hinter den Geschichten zu öffnen. Eine Geschichte ist eine Geschichte, weil sie mehrere Schichten enthält. Es sind Schichten von miteinander verknüpften Ereignissen. Diese Ereignisse sind miteinander verknüpft, da sich das eine Ereignis aus dem anderen heraus ereignet. Die Geschichte hinter den Geschichten jedoch beinhaltet keine Ereignisse, sondern bietet den Rahmen, damit Geschichten entstehen und vergehen können. Die Geschichte hinter den Geschichten ist der Gedanke hinter allen Gedanken: Ich bin, und ich möchte erfahren, wer ich bin. Da ich nicht erfahren kann, wer ich bin, wenn ich alles gleichzeitig bin, was möglich ist, muss ich mich von mir trennen. Erst, wenn ich mich von mir trenne, kann ich erfahren, dass ich überhaupt etwas bin. Ich bin das Bewusstsein, das alles wahrnimmt, was ich bin. Wenn ich etwas wahrnehme, dann ist es wahr, denn ich nehme es wahr.

Also bin ich das, was ich wahrnehme. Ich bin das Bewusstsein, das alles beinhaltet, was ist. Wenn ich aber alles bin, was ist, wie kann ich Ich sein? Ich muss mich von mir trennen, damit ich mich als Etwas wahrnehmen kann. Also trenne ich mich von mir und werde zur Geschichte. Als Geschichte kann ich etwas erleben und erfahren. Als Geschichte kann ich einen Anfang haben und ein Ende. Als Geschichte kann ich unter unendlichen Möglichkeiten wählen und mich entscheiden. Ich kann eine Variante von der anderen scheiden, indem ich mich trenne. Aber um mich von mir zu trennen, muss ich vergessen, dass ich alles bin. Wenn ich weiss, dass ich alles bin, bin ich alles und kann nicht mehr unterscheiden. Wenn ich nicht unterscheiden kann, kann ich nicht erfahren. Wenn ich nicht erfahren kann, weiss ich nicht, wer ich bin. Ich will aber wissen, wer ich bin, also werde ich mich von mir trennen.

Heute ist ein guter Tag, um zu erkennen, dass du nicht und niemals von dir getrennt bist. Dieses Ich, das du für wahr nimmst, ist der Teil von dir, der sich erfahren kann, darf und möchte. Aber dieses Ich, das du wahrnimmst, nachdem du dich von dir getrennt hast, ist eine Illusion. Du bist ein Spieler und spielst das Spiel der Erfahrungen innerhalb erfahrbarer Illusionen. Diese Illusionen erscheinen dir wirklich und echt, aber wie kann etwas wirklich und echt sein, das aus nichts als aus Feldern besteht - aus Energie und Information?

Wie wirklich ist die Materie? Du hast gelernt, dass die Materie aus kleinsten Teilchen besteht, aber hast du je eines dieser kleinsten Teilchen gesehen oder gar berührt? Das mit den Teilchen ist auch so eine Geschichte, die dazu dient, dir die Illusion möglichst real zu gestalten. Es gibt keine Teilchen als feste Materie. Das, was du als fest wahrnimmst, ist eine fest erscheinende Illusion - Felder, bestehend aus Energie und Information. Sie dienen dir als Bausteine, um innerhalb deines Spieles eine Welt zu bauen, in der du dich erfahren kannst.

Nun ist dieses dich erfahren aber schon seit langer, langer Zeit manipuliert. Du erfährst nicht mehr dich als das, was du bist: Ein freies aber mit allem und vor allem mit der Quelle verbundenes Wesen als Mitschöpfer dessen, was ist. Du spielst ein manipuliertes Spiel in einem Spiel, das ursprünglich dazu gedacht war, dich zu erfahren. Das ursprüngliche Spiel ging um das Kreieren von Erfahrungen, damit du dich durch deine individuelle Wahrnehmung erfahren kannst. Das heutige Spiel handelt davon, dass du das für wahr nimmst, was man dir und allen anderen vorsetzt, um ja nicht als eigenständiger Schöpfer zu wirken und das zu kreieren, was dich voll und ganz als Teil von Allem erfahren lassen würde. Wenn du das tun würdest, dann würdest du zum höchsten Wohl für Alles, was ist handeln und denken, da du dann wüsstest, dass du Alles bist, was ist.

Aber vielleicht freundest du dich ja jetzt wieder ein wenig mit dem Gedanken an, dass du Teil bist von Allem, was ist. Es gibt nur ein Bewusstsein, das sich selber erfahren möchte und kann. Du bist dieses Bewusstsein. Erinnere dich. Erinnere dich an die Einheit. Erinnere dich an die Geschichte hinter den Geschichten. Und fühle die Liebe, die dich durch dieses Spiel der Illusionen trägt. Die Liebe hält die Illusionen zusammen, und die Liebe ist die Perspektive, die du einnehmen könntest, wenn du die ganze Medaille sehen und erfahren möchtest.

Heute ist ein guter Tag.

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