Botschaft von Arthos

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22/7/16

Beschenke dich mit deinem neuen Ich

Heute ist ein guter Tag, um diesen Tag zu einem guten Tag zu machen. Du machst den Tag nicht zu einem guten Tag, indem du dir schöne Dinge vorstellst und dabei alles, was du noch festhältst, verdrängst. So machst du diesen Tag zu einem schönen Traum. Um ihn aber zu einem guten Tag zu machen, wäre es angebracht, deine Arbeit zu erledigen. Damit meine ich nicht die Arbeit, die dich weiter an dem festhalten lässt, was du weder bist noch willst. Du verstehst unter Arbeit das, was du tun musst, um Geld zu verdienen, um zu überleben. Dagegen spricht nichts - solange du die Arbeit an dir nicht vernachlässigst. Die Arbeit an dir ist das Wesentliche. Leistest du diese Arbeit nicht, bleibt alles so, wie es ist. Wenn du dich nicht vollkommen transformierst, sondern weiterhin an den Dingen festhältst, über die du dich beklagen kannst, dann wirst du auch weiterhin einen Grund haben, dich zu beklagen. Bitte versteh mich nicht falsch: Du kannst tun und lassen, was du willst, aber wenn du die Welt verändern möchtest, dann musst du bei dir selber anfangen. Alles andere verstärkt den Kampf und den Widerstand, und sowohl Kampf als auch Widerstand festigen das, was geändert werden soll.

Transformation ist kein Prozess, der im Aussen stattfindet. Transformation findet im Innen statt, und mit dieser inneren Transformation transformierst du auch die äussere Welt. So viele Menschen träumen von einer schöneren und besseren Welt, sind aber nicht bereit, ihren Traum in sich selber zum Leben zu erwecken. Zum Leben erwecken kannst du deinen Traum nur, wenn du deine Arbeit tust, und wenn du deine Arbeit tust, dann arbeitest du an dir, an deiner Vollkommenheit, an deiner Verwandlung, an deiner Meisterschaft. Alles andere ist sinn- und zwecklos - es ist Augenwischerei.

Träume verändern nichts, wenn sie nicht gelebt werden, und gelebt werden können sie nur dann, wenn du sie in dir zum Leben erweckst. Deinen Traum von der besseren Welt zum Leben zu erwecken bedeutet, in dir alles loszulassen, was du noch festhältst, denn das, was du festhältst, ist das Alte, das du nicht mehr willst. Das Neue ist ja noch nicht da, und somit kannst du es auch nicht festhalten.

Heute ist ein guter Tag, um zu erkennen, das dir nur das Sorgen bereiten kann, was du noch festhältst. Wenn du alles loslässt, lässt du auch die Sorgen los; dann bist du auf dem Weg in die Freiheit. Eine Angst kommt hoch, und du siehst dir die Angst an. Gedanken bilden sich, Gefühle gesellen sich hinzu. Du folgst den Gedanken und den Gefühlen. Du baust ein grosses, starkes und immer fester werdendes Sorgenbärchen. Und je mehr du daran baust, desto realer wird es. Du bist im Strudel, der dich immer tiefer in den Sog hineinzieht. Warum lässt du das zu?

Das geschieht nicht, damit du dich hineinziehen lässt, sondern es geschieht einzig und allein aus dem Grund, damit du es dir ansiehst. Hier siehst du, woran du festhältst. Du hältst nämlich genau an dem fest, was dir Angst und Sorge bereitet. Betrachte deine Ängste und Sorgen heute einmal unter diesem Aspekt: Sie zeigen dir, woran du festhältst. Schau es dir an, erkenne, nimm an, und dann lass los. Das ist die Arbeit, die du verrichten könntest, anstatt für dein Überleben zu arbeiten und dabei nur von einem besseren Leben zu träumen.

Erinnerst du dich? Dein Arbeitszimmer ist der Raum des Vertrauens. Begib dich in diesen Raum und arbeite an dir. Schenke dir vollkommenes Vertrauen und schenke dir vollkommene Liebe. Ist das nicht wunderbar, dass deine Arbeit daraus besteht, dich selber zu beschenken?

Heute ist auch ein guter Tag, um zu verstehen, dass die Änderungen, die du dir erwünscht, nicht ohne dein Zutun kommen. Dein Zutun besteht nicht aus äusserer Aktivität, sondern aus innerer Verwandlung. Du kannst dich mit Leuten zusammentun, tolle Pläne schmieden, gegen die Welt aufmarschieren, Fahnen schwenken, Kraftplätze bauen, im Kreis tanzen, Parolen rufen oder gemeinsam mit Anderen meditieren. All das ist vielleicht schön, und vielleicht ist es auch gut, aber es ist und bleibt ein Schauspiel innerhalb eines Schauspiels, und lässt bestenfalls eine neue Blase innerhalb der bestehenden Blase entstehen. Oder anders ausgedrückt: Alle Konzepte, Aktivitäten und Handlungen um die Welt zu verändern, führen im Erfolgsfall höchstens dazu, innerhalb der Matrix eine neue Matrix zu erschaffen. Ist es das, was du willst? Oder willst du wirklich die Welt verändern? Das würde bedeuten, die Matrix komplett aufzulösen. Du kannst nur dazu beitragen, die Matrix komplett aufzulösen, indem du dich selber vollständig transformierst. Solange du an deinem Leben und an dem, was du kennst, festhältst, bleibt die alte Matrix bestehen, da du ein Teil dieser Matrix bist. Wenn du eine neue Matrix willst, musst du selber neu werden. Wenn du eine neue Welt willst, musst du ein neuer Mensch werden.

Wie könnte etwas Neues aus dir entstehen, solange du noch der oder die und somit das Alte bist? Aus allen Ecken schallt der Ruf nach einer neuen Erde. Sie wird kommen. Die Erde sorgt für sich. Die Erde leistet ihre Arbeit. Sie transformiert sich. Aber die neue Erde wird keine alten Menschen mitnehmen. Das Bewusstsein der Menschen muss sich ändern, und es ändert sich nur, wenn die Menschen ebenfalls ihre Arbeit leisten. Also: Gehe in deinen Raum des Vertrauens, mache diesen Tag zu einem guten Tag, indem du deine Arbeit verrichtest und dich mit einem neuen Ich beschenkst. Dann bist du der Wandel, den du im Aussen sehen möchtest, und dann wirst du ihn im Aussen sehen, denn dann hast du das losgelassen, was du so lange festgehalten hast. Was bleibt, ist Freiheit, Vertrauen und Liebe, und dies werden die Grundbausteine der neuen Menschen sein, die auf der neuen Erde ihren Traum zum Leben erwecken.

Heute ist ein guter Tag.

 

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