Gedanken Blogbeitrag

28.09.2017

Verliebt in Gott

Ich hab mich in Gott verliebt und das fühlt sich einfach wunderbar an. Ja, ich schwärme wie ein verliebter Teenager. Aber Gott ist der Einzige, der den leeren Raum in meinem Inneren vollkommen auszufüllen vermag.

Ich hab mich in Gott verliebt und das fühlt sich einfach wunderbar an. Ja, ich schwärme wie ein verliebter Teenager. Aber Gott ist der Einzige, der den leeren Raum in meinem Inneren vollkommen auszufüllen vermag. Oh, ich bin in Andreas verliebt. Seit der ersten Sekunde in diesem Leben, da ich ihm begegnet bin. Ich bin mit ihm an meiner Seite absolut glücklich. Jeden Moment und ganz besonders in den schwierigen Augenblicken, die eine persönliche Weiterentwicklung so mit sich bringt. Und, obwohl ich mit diesem wunderbaren Menschen an meiner Seite lebe, ist in meinem Innersten ein leerer Raum, den ich immer mal wieder wahrnehme.

Okay, DAS kennt man ja genau. Es gehr um die Selbstliebe. Ganz klarer Fall. Anerkennung, Selbstwert, da gibt es noch so einige Unterthemen. Das zu erkennen brauch ich keine schlauen Bücher oder teure Seminare zu besuchen. Bin selber jahrelang Therapeutin gewesen. Das kann ich mir selbst beibringen. Ich ziehe alle Register meiner Weisheit und liebe mich mit all meinen Schatten bedingungslos selbst. Ganz klare Entscheidung. Und immer mit Vergebung und Affirmationen arbeiten, stark sein.

Aber: Irgendwann geht mir dann doch die Puste aus und ich stelle fest, dass ich mich eben nicht immer selbst lieben kann. In diesen Momenten holen Wertung, Kritik, Vergleich und all die so gehegten und gepflegten Programme, mich wieder ein. Ich schaue mir das alles an und versuche, mich genau dafür selbst zu lieben - und ich bemerke Etwas, das mir bis Dato nicht aufgefallen war: Es ist mir zu anstrengend, mich ununterbrochen selbst zu lieben. Ich, als Mensch, ich als ICH-Selbst, ich, als beschützendes Egoprogramm, werde mich niemals immer und bedingungslos selbst lieben können. Diese Kraft hat das Programm ICH-Mensch nicht und es kennt auch die Lösung nicht. Die (Er)Lösung liegt eine Ebene darüber. Im höheren Selbst, das ich in Wahrheit bin. In meinem göttlichen Kern. Den Gottesfunken, den ich im Zentrum meines Herzens wahrnehme. Dem Bewusstseinsfeld, dass mich in der Meditation, den intuitiven Momenten, während der Energiearbeit usw. umgibt und durchflutet. Ja, in jedem Menschen wohnt ein göttlicher Kern. Das weiss ich. Das habe ich schon lange vernommen und angenommen. Aber wer ist dieser Gottkern? Und wer ist Gott? Gibt es einen Gott?

Ich hatte schon immer alles intuitiv abgelehnt, was Religionen oder gar Kirchen, über Gott erzählt haben. Meine Religionslehrer waren chronische Lügner und meine geliebte Tante im Schwabenland einfach altmodisch, wenn sie mich zur Freien Evangelischen Gemeinde bekehren wollte.

Jesus verursachte schon immer einen Konflikt in mir. Ich sehnte mich nach Wahrheit über den Christus und konnte diese gemachte Figur der Gesellschaft nicht annehmen. Bis er mir, als ich Anfang 20 war, physisch im Badezimmerspiegel begegnete. Ich dachte, ein Einbrecher sei in der Wohnung, aber dieser Schreck war schnell vergessen, als er zu mir sagte: Du weisst, wer ich bin und ab jetzt wird alles anders in deinem Leben. Wow! Da sollte er recht behalten.

Heute, mit Ende 40, weiss ich, wer Jesus ist, was das Christusbewusstsein darstellt und dass es Nichts, aber rein Garnichts, ausserhalb von Gott gibt. Den letzten Schlüssel zu diesem inneren Verständnis hat mir, unter anderem, meine Erfahrung auf der Mühle gebracht. Wozu war all die Illusion, die Manipulation und das Aufwachen nötig? Warum fühlen wir Menschen immer wieder Schmerz, Leben um Leben? Wegen der Integration von Seelenanteilen? Wegen der so wichtigen Eigenentwicklung zur Eigenanbindung an irgendwelche höheren Aspekte? Andreas hat mir die Antwort bestätigt, die ich damals so stark fühlte: Wegen der Liebe! Sie ist und war immer der Grund für Alles, was ich erlebt hatte. Aber warum ist Liebe schmerzvoll und wie kann ich diese Erfahrungen harmonisieren?  Warum ist nach den sogenannten Prozessen immer ein unbestimmtes Gefühl von innerer Leere zurückgeblieben? Das Gefühl, eine wichtige Frage in meinem Leben noch nicht gestellt und beantwortet zu haben. Prozesse, Schmerz, Erkennen, Integrieren und Weiterlieben für die Liebe? Ich habe da nicht immer die Kraft dazu! Ich will die Antwort darauf haben.

Also rufe Ich ins Universum, zu der imaginären Urquelle allen Seins, hinaus und erbitte Antworten. Warum durchlaufen wir, wie die Buddhisten sagen, immer das Rad der Wiedergeburt und des Leidens, um dann in ein Nirwana einzugehen und mit Allem, das sowieso immer Eins ist, zu verschmelzen? Wozu soll das gut sein?

Gott selbst hat mir geantwortet. Nein, nicht im Badezimmerspiegel. Er gab mit ein Buch in die Hände, das Armin Risi geschrieben hat. Ein sehr philosophisches Buch einer Serie, die den Glauben der alten Indischen Hochkultur erklärt. Die Veden! In dieser uralten Weisheitslehre heisst es, dass Gott die Einheit aber auch gleichzeitig die Individualität ist. Denn wenn das nicht so wäre, gäbe es beide Phänomene nicht in unserer materiellen Realität. Wie kann ich mir das vorstellen? Gott ist Alles, was es gibt, das kennt man in der Esoszene. In den Veden ist der entscheidende Unterschied zu den Irrungen der Spiritszene, dass Gott über diesem  Alles-Ist-Eins-Konzept steht und gleichzeitig dieses und jedes Andere Konzept ist. Alles ist und kommt aus Gott und Gott selbst steht indivduell, mächtig, bedingungslos liebend, als schöpferische Urquelle darüber und lässt seine Liebe in Alles Was Ist fliessen. Er ist die Schöpfung in jedem Aspekt und steht gleichzeitig über der Schöpfung. Aha!

Gott ist die Sonne, die Menschen sind die Sonnenstrahlen heisst es im Sanskrit. Nur weil der Mensch die Sonnenstrahlen ist und aus der selben Substanz wie die Sonne besteht, ist er doch nicht die Sonne selbst. Die Sonne ist es, die jeden Sonnenstrahl erschafft und ihn am Leben erhält. Dieses Gleichnis findet man in den vedischen Weisheiten.

Ja, da ist sie, meine Antwort. Das ist die Wahrheit, die so lange vor mir verschleiert war. Es gibt Gott. Es gibt den Urschöpfer aller Schöpfungen und er ist kein diffuses, imaginäres Konzept einer Urquelle, die im Kosmos Energien hin und her schiebt. Er hat Individualität und er ist meine Vater-Mutter Quelle. Zu Ihm-Ihr will ich endlich wieder zurückkehren, das ist mein innigster Wunsch.

Ab jetzt ist alles anders: Leichter, kraftvoller, heller, fordernder, gefüllt und erfüllt bis in jeden Bereich meiner Wahrnehmung. Ich habe mich klar und unweigerlich für Gott entschieden. Ich habe ihn angenommen, ihm vertraue ich zu 100%. ER-SIE liebt mich bedingungslos, immer. Die Selbstliebe ist so einfach, wenn Gott mich liebt und führt. Diese Ebene, die auch mein ICH erschaffen hat, wertet nicht, sie liebt. Und ich habe das Geschenk des freien Willens gebraucht, zu meinem Ursprung zurück zu wollen. Ich bin unwiderruflich verliebt in Mutter-Vater-Gott. Wenn ich Momente habe, in denen ich mich nicht selbst lieben kann, dann fühle ich genau, dass Gott da ist. Ich bekomme Unterstützung, werde genährt, beschützt und geführt. Auf meinen persönlichen Weg zu Gott zurück. Ohne Umwege!

Die Rückverbindung mit Gott ist einfach. Dazu braucht es kein Seminar, Spray, Globuli, Buch, Einweihungsritual oder ähnlichen Zauber. Es ist eine kraftvolle, einfache Entscheidung. Fertig. Danach ist alles anders. Und die rosarote Brille, die du dann auf hast, (ent)scheidet die Illusion von deiner Wahrheit.

Heute ist ein guter Tag, Gott zu lieben :-)

 

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