Gedanken Blogbeitrag

4/11/17

Das Buffet ist geschlossen

Selina über das Auffüllen der Lebensenergie, allgegenwärtige Restaurants und das Ende von All you can eat. Energieraub war gestern - das Leben ständig selber kochen ist heute.

Den eigenen Weg im Leben gehen, sich nur auf die eigene innere Führung verlassen, sich weder von Anderen verunsichern, noch vom inneren Pfad abbringen zu lassen, ist ein Balanceakt, bei dem man so manches Mal abrutscht und sich zu Füssen seiner Mitmenschen wiederfindet. Dann lachend wieder aufzustehen, nicht mit Trennung, Schuldzuweisung oder Vorwürfen zu reagieren, ist die Kunst. Wie gerne macht unser Ego in seiner Verletzung die Mitmenschen für das erfahrene Leid verantwortlich. Doch durch Opferhaltung bekommt nur das äussere menschliche Selbst Aufmerksamkeit und das Ego nährt sich an der Energie der Anderen.

Wenn du deine Wahrheit durch die Meinungen anderer verwässern lässt und dich verunsichern lässt, hast du oft das Gefühl, ausgelaugt zu sein, den eigenen Raum zum Rückzug aufsuchen zu wollen und bist nicht mehr bereit, noch mehr Lebensenergie in die Gedankenfelder Anderer fliessen zu lassen. Dabei musst du nichts an Andere weitergeben. Du darfst einfach nur du Selbst sein, so wie jeder andere auch. Du musst nicht deine Lebensenergie in andere Gedanken investieren, dich verbiegen oder an fremden Konzepten festhalten. Du darfst dein ICH BIN authentisch leben, ohne Rechtfertigung oder Beurteilung der anderen Menschen. Nähre dich durch deinen persönlichen Zugang zu Urschöpfers Lebensenergie täglich aufs Neue. Fülle an der Quelle Allen Seins deine Kraftreserven auf und nimm nicht die Energie der Anderen an, wenn du dich schlecht oder ausgelaugt fühlst. Du musst deine Probleme nicht unkontrolliert deinen Mitmenschen vor die Füsse werfen, nur um Aufmerksamkeit zu ernten. Frage nach Rat, aber klaue keine Energie dabei, sondern bleibe in deinem Feld und vertraue, dass deine Bedürftigkeit von Gott in dir aufgefüllt wird. Er gibt dir die Kraft, dich selbst zu lieben und anzunehmen. Gott hat ein eigenes Buffet für dich. Das geistige Essen der Anderen ist nicht immer bekömmlich für dich. Also bediene dich nicht am Gabentisch der Anderen. Finger weg von fremden Lebensrestaurants, geklaut wird ab jetzt nicht mehr. Jeder hat Zugang zur Quelle und kann sich mit der benötigten Lebensenergie aufladen. Buffet geschlossen!

Davor steht jedoch der Prozess des Erkennens, wie Arthos es so richtig beschreibt. Erkennen, das Andere von dir nehmen, ohne dass du Grenzen setzt. Erkenne, dass du von Anderen Energie ziehst, meist unbewusst. Scheinbar läufst du unbewusst mit einem All you can eat Schild in der Aura herum. Allzu gerne bietest du guten Herzens von deinem Göttlichen Gabentisch an, und aus irgendeinem Grund wird das dann gleich ausgenutzt. Oder du rennst ausgehungert nach Liebe und Aufmerksamkeit die Türen fremder Lebensrestaurants ein. Alles restlos aufgefuttert, Küche geschlossen!

An diesem Punkt ärgerst du dich meist und setzt endlich Grenzen. Meist schnell und ohne Vorwarnung, sodass sich deine Mitmenschen oft vor den Kopf gestossen fühlen, am eigenen Ego knabbern müssen und ihre eigen Themen gespiegelt bekommen. Die Meisten kommen mit solch rigorosem Richtungswechsel nicht klar. Wie, Buffet leer, Lokal geschlossen, ups! Sie haben sich meist noch nicht die Krümel von der Serviette gewischt. Durch Loslassen der eigenen Bedürftigkeit, sich an der Aufmerksamkeit der Anderen zu laben und Integrieren dieser Lernerfahrung, sowie Transformieren scheinbarer Fehler in Stärken, lernst du immer mehr, dich selbst zu lieben und die Anderen anzunehmen, wie sie sind. Du findest Zugang zum eigenen Göttlichen Schlemmerrestaurant in dir. Mmmmhhhh!

Gehe deinen eigenen Weg, den Weg zurück in die Einheit mit Urschöpfer. Das bedeutet, dass du dich täglich mit seiner Kraft und bedingungslosen Liebe auffüllst. Deinen Tisch vollladen lässt und das leckere Göttliche Buffet ausgiebig geniesst. Durch deine eigene Art, dich mit deiner Lebensquelle täglich zu verbinden, wirst du immer genährt sein. Du kannst zum Beispiel Mantren singen, Beten, Meditieren, dich mit deinen geistigen Helfern als Brücke zum Göttlichen verbinden, Spaziergänge in der Natur machen, Freude praktizieren, usw. Wenn du dich regelmässig an der Göttlichen Quelle nährst, du also Überschuss an Lebensenergie verspürst, dann kannst du jederzeit Andere zum Essen einladen. Vielleicht ist genau das Passende auf deinem Gabentisch, was ein Freund gerade gebrauchen kann?

Bildlich gesprochen hat jeder Mensch sein individuelles Göttliches Restaurant, genau angepasst an seinen persönlichen Geschmack, der für diesen Lebensweg passend ist. Da gibt es die unterschiedlichsten Büffetvarianten: vegan, halbvegan, vegetarisch, vegetarischabermitfisch, vegetarischaberohneei, vegetarischabermitfischundei, fleischlos, fleischvoll usw. Wundervolle Vielfalt des Lebens.

Rege deine Mitmenschen dazu an, selbst zu kochen. Trete in Frieden und Harmonie den Weg in die Einheit mit deiner Quelle des Lebens an. Freue dich über jeden Menschen, der seinen Pfad der Erkenntnis für sich, neben dir her, gehen will. In seiner Verantwortung und Kraft. Auf seine ganz persönliche Art und Weise. Denn keiner ist das Buffet des Anderen.

Wir nähren uns nicht an der Lebensenergie der Anderen sondern lassen uns inspirieren und kommen dabei in die eigene Kraft. Für Jeden hat das Göttliche Feld sein eigenes Buffet errichtet, mit genau den Leckereien, die Jeder so liebt, und gespickt mit so manch bitterer oder saurer Erfahrungsspeise. Deshalb: schliesse das Buffet für Andere, schmeiss das All you can eat Schild weit weg und wende dich freudig deinen eigenen Leckereien zu.

Guten Appetit und Freude im Sein,
Selina

 

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